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Mielkes psycho-pädagogischer Ratgeber
Matsumoto Memories
Leserbrief
Nachruf auf Prof. Jürgen Ziegler

Didaktikecke:
Film: "Fußball ist unser Leben"

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die Redaktion

 

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

wieder ein neuer Lektorenrundbrief, zum ersten Mal zu einem Schwerpunkt, Fußball, der allerdings leichter ausgefallen ist, als wir uns dies vorgestellt hatten. Vielleicht entspricht das ja dem tatsächlichen Gewicht der deutschen Mannschaft bei den anstehenden Spielen. Dafür sind die Beiträge um so näher an den (didaktischen) Tatsachen und beweisen zudem, dass die Redaktion sich strikt an Paul Feyerabends berühmtes Diktum zur wissenschaftlichen Methodik hält: Anything goes (zu den Ausnahmen s.u.). Zum einen schlägt nämlich Till Weber vor, wie sich der Film "Fußball ist unser Leben" didaktisieren lässt, zum anderen warnt unser Ex-Drucker Frank Mielke aus Bielefeld in seinem nunmehr vierten "psycho-pädagogischen Ratgeber" vor der Überdidaktisierung des Themas, die leicht ins Auge gehen und zu einem pädagogischen Eigentor führen kann, und damit wäre der Schwerpunkt auch schon erledigt. Der eine oder die andere mag, eh schon sportgroßveranstaltungsgeschädigt, froh darüber sein, dass es so glimpflich abgeht.

Leider haben wir diesmal auch eine traurige Nachricht zu vermelden: Bereits im November ist unser Kollege Jürgen Ziegler von der Universität Fukushima verstorben, den viele von Ihnen von den Inter-Uni-Seminaren in Kashi her gekannt haben dürften. Peter Richter würdigt den habilitierten Linguisten, Literatur- und Musikwissenschaftler in einem Nachruf.

Außerdem haben wir für Sie im Programm: den Abschied Frank Schwamborns von Matsumoto, Informationen vom DAAD, das Archiv mit den neuesten Artikeln der Lektorenschaft und natürlich die Termine.

Dass der Lektorenrundbrief entgegen anders lautender Vermutungen doch gelesen wird, sogar aufmerksam, beweist ein Leserbrief zum Artikel "Libe vile sein", nicht der einzige zu diesem Erfahrungsbericht im Lektorenrundbrief Nr. 16 (sollten Sie Ihr Papierexemplar zum Einwickeln von Fischresten benutzt haben, finden Sie diese Ausgabe wie alle anderen auf der Lektorenhomepage). In diesem Zusammenhang möchten wir darauf hinweisen, dass wir anonyme Zuschriften prinzipiell nicht abdrucken.

Und nun noch ein Wort in eigener Sache: Nach Jahren des Säens und Erntens auf den Äckern der deutschen Sprache und spätnächtlichen Drucksatzerstellens für den Lektorenrundbrief verlässt uns Frank Nitsche-Robinson, um irgendwo in den Vereinigten Staaten Kürbiskerne von seiner Veranda aus in den Garten zu spucken und seinen Nachbarn den Blues auf Kölsch beizubringen, dies und noch vieles mehr (sowie anderes auszureden, etwa den Konsum einer zwielichtigen Spirituosenart namens Bourbon). Wir bedauern seinen Weggang, hoffen aber darauf, bald von "unserem Mann in den Staaten" zu hören, vielleicht sogar in Form von Artikeln, wenn wir schon auf seine Gitarrenkünste verzichten müssen (obwohl wir aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen hören, dass eine CD in Vorbereitung sein soll ...) und wünschen ihm viel Glück auf der anderen Seite des großen Teichs und dass die Saiten immer schwingen.

Die Redaktion

Mielkes psycho-pädagogischer Ratgeber

Manisch-depressive Übersprungsdidaktisierungen

Wir schreiben das Jahr 2002. "Na und?!", fragen Sie? Nun, diese Jahreszahl hinterlässt beim Teilen durch vier einen Rest von zwei, was wiederum den Schluss zulässt, dass eine Fußballweltmeisterschaft ansteht. "Na und?!" fragen Sie? Ja, Moment mal! Sie findet doch quasi vor Ihrer Haustür, in Japan und Korea statt. "Na und?!" fragen Sie? Jetzt reicht's. Überspringen Sie diesen Artikel, Sie müssen nicht geholfen werden. [Sic!]

Nein, ich möchte mich vielmehr an die unter Ihnen richten, die zur Zeit eine manische Phase in Sachen "Fußball" durchmachen. Nach all den Jahren im depressiven Abseits wollte es eine glückliche Fügung, dass das Allerheiligste zu Ihnen kommt. Vergessen ist das Leid, wenn sich immer wieder samstags, so gegen 18.00 Uhr, nagende Entzugserscheinungen einstellen. Hinweggespült von einer Welle der Melancholie, sehnen Sie sich nach einem guten Bier, schalten den Fernseher an und müssen mit ansehen, wie zentnerschwere Kerle sich von einem Podest runterzuschieben versuchen oder ein paar halbgare Jüngelchen mit Keulen auf schnell fliegende Bälle eindreschen. Was gäben Sie darum, einmal wieder die Stimme von Werner Hansch, Marcel Reif oder in Gottes Namen auch von Gert Rugenbauer zu hören. Dass die Bayern neulich in Tokyo zum Vereinsweltcup antraten, war nur ein schwacher Trost, zumal ihr Herz schon immer für Schalke schlug.

Aber jetzt ist alles ganz anders. Die WM kommt nach Japan! Bei dem fußballdeprivierten Lektor kann das allerdings zu erheblichen psychischen und physiologischen Überreaktionen führen. Schon allein deswegen ist ein Wort der Warnung angebracht.

Ich weiß, Sie freuen sich schon auf das neue Studienjahr, und zwar nicht nur, weil es ihnen hochkarätige Fußballbegegnungen beschert, die Sie im Vergleich zur letzten WM zu human vertretbaren Zeiten im Fernsehen verfolgen können, sondern auch, weil sich Ihnen für den Unterricht endlich einmal ein Sprechanlass bietet, hinter dem Sie wirklich stehen können und von dem Sie annehmen, dass er spätestens jetzt die persönliche Betroffenheit generiert, die Sie als Grundlage Ihres kommunikativen Unterrichts so oft (eigentlich immer) vermissen - bei den Studierenden natürlich. Die Unterrichtsstunde zum Thema "Jubeln auf Deutsch" ist schon längst geplant. Die grammatische Progression ist mit Grundstrukturen wie "Der Ball ist rund.", "Ein Spiel dauert 90 Minuten." und "Nach dem Spiel ist vor dem Spiel." auf den Punkt gebracht. Selbst eine einschlägige Wortschatzliste ist bereits in Arbeit. Schön auch die Unterrichtssequenz "Wie spreche ich einen deutschen Fußballfan an?". Die interkulturell sensibilisierte Lehrkraft wird dabei sicherlich nicht versäumen wollen, auf die feinen, mitunter überlebenswichtigen, Unterschiede zwischen Fußballfans (die Guten) und Hooligans (die Bösen) hinzuweisen. Aber für letzteren haben die japanischen Ordnungskräfte sich ja bereits Netzkanonen zugelegt. Keine wirkliche Gefahr also!

Schön und gut, aber in diesem Stadium didaktokliner Manie sind Sie verletzlicher denn je und ein frustrationsinduzierter Absturz in eine umfassende Sinnkrise ist vorprogrammiert. Denn sicher haben Sie - geben Sie es ruhig zu! - den gemeinsamen Fußballabend mit Ihren Studierenden ebenfalls bereits eingeplant ("Wir sprechen nur Deutsch!"). Doch nachdem Sie in Ihren Kursen in Einzel-, Partner- und Plenumsarbeit erfolgreich die Phrase "Hau das Ding rein!" erarbeitet haben, droht die Transferkatastrophe, also quasi der didaktische Super-GAU. Nach einer genialen Steilvorlage aus dem Mittelfeld stoppt Nakata ..... Ach so, hatte ich nicht gesagt, dass Sie mit Ihren Studierenden die Spiele der japanischen Nationalmannschaft ansehen? Stichwort: Das je Eigene im je Fremden wiedererkennen und sinnlich erfahrbar machen und so. ..... jedenfalls stoppt Nakata den Ball mit der Brust und will abziehen. Und was brüllen Ihre Studierenden mit leuchtenden Augen frenetisch im Chor?

"Shutooooo!"

Klar, der Abend ist für Sie gelaufen, zumal die Diskussion über diese Aktion ohnehin nicht mehr auf Deutsch zu bewältigen war. Und nicht nur der Abend: Sie überlegen, ob Ihre Japanischkenntnisse nicht inzwischen ausreichen, um sich in Deutschland als Japanisch-Lehrkraft durchzuschlagen.

Doch so weit muss es ja nicht kommen: Lassen Sie sich in Ihren Unterrichtsplanungen durch die Fußballweltmeisterschaft eben gerade nicht aus dem Trott, ähh ... Tritt bringen! Hören Sie auch nicht auf Ihre japanischen Kollegen, die meinen, man könnte doch mal und man müsste doch .... Nein! Genießen Sie vielmehr einfach in aller Stille die raumzeitliche Nähe zum fußballerischen Geschehen und kosten Sie gegenüber Ihren Freunden in der Heimat das Gefühl aus, wenigstens einmal ganz dicht dran zu sein - am Scheitern der deutschen Nationalelf.

Frank Mielke, Bielefeld

Matsumoto Memories

Die Stadt Matsumoto, berühmt durch ihr Soba und ihre Universität, liegt in der Präfektur Nagano und enthält 999 Feuerstellen, diverse Onsen, ein "Gaijin-Ghetto" und eine unbekannte Anzahl Yakitori-Restaurants. Der vorbeifließende Bach heißt "Metoba-gawa" und dient des Sommers zum Fischen. Das Wasser ist sehr kalt und an einigen Orten so schmal, daß man gar keinen Anlauf zu nehmen braucht, um rüber zu springen...

Das Besondere an der Stadt M. ist außerdem, daß ihr Name dreimal opernreif vom Band ertönt, wenn man mit dem Zug in ihr hält: Matsumotooooooo, Matsumotooooo (da capo)! Sodann steht da die Burg, die in manchen Reiseführern als die schönste in Japan bezeichnet wird. Ferner stehen da die japanischen "Alpen" mit ihren Zweitausendern am östlichen und ihren Dreitausendern am westlichen Stadtrand und laden ein zum Bergsteigen oder zu einem Trip ins "Götterhochland" Kamikochi. Als ortsübliche Spezialitäten gelten: rohes Pferdefleisch und geröstete Bienenlarven. In die Schlagzeilen der Zeitungen oder sonst ins Bewußtsein der Öffentlichkeit tritt das freundliche Agrarstädtchen im allgemeinen nur, wenn Ozawa Seiji im August sein "Saito Kinen Festival" zelebriert (oder wenn ein gewisser Asahara Shoko, ein notorisch bekannter Giftgas-Guru, einen Anschlag mit Sarin verübt).

Zehn Jahre, eine geschlagene Dekade, habe ich in der Stadt M. gelebt. (Zum Vergleich: Hans Castorp blieb nur sieben auf dem Zauberberg.) Alles in allem war es eine schöne, behagliche und komfortable, wenn auch bisweilen eintönige und provinzielle, zauberbergisch das Zeitgefühl durcheinanderbringende Hochgebirgsexistenz. Was davon an Erinnerungen bleiben wird, ist schwer zu sagen. Das erste "O-miai" vielleicht, das erste Erdbeben oder der erste interkulturelle Liebeskummer ...

Ich weiß noch, wie ich damals ankam, im Herbst des Jahres "Heisei 4". Es war dunkel, die Berge konnte man nicht sehen. Im Flugzeug hatte ich mich gefragt, ob ich den beiden großen Unbekannten, die da auf mich zukamen: dem Land und dem Job, wohl gewachsen sein würde. Ich weiß noch, wie mich in der ersten selbst gehaltenen Unterrichtsstunde ein Gefühl beschlich von Groteske und Kindergarten. Und ich weiß noch, wie ich schon nach der zweiten Unterrichtsstunde meinte, ich hätte "Routine", haha!

Angereist war ich mit reichlich amorphen Vorstellungen über das, was sozusagen über Nacht mein "Beruf" werden sollte und was ich noch nie gemacht hatte: Deutsch zu unterrichten und Deutsche Literatur. Darüber auch nur zu reflektieren war mir schon ein Graus. Wenn mich jemand gefragt hätte, wie ich meinen Literaturunterricht anzufangen und aufzufassen gedächte, hätte ich ihm vielleicht feierlich ein Nabokov-Zitat an den Kopf geworfen: Ich möchte die Studenten der Literatur mit präziser Information über Details versorgen - jene Kombination von Details, die den sinnlichen Funken überspringen lässt, ohne den ein Buch tot ist.

Nabokov, der Verfasser von "Lolita", war in den 50er Jahren Ordinarius für Europäische Literatur an der Cornell University in New York. Er brachte es z. B. fertig, ein Semester lang über "Das Motiv der Nase in den Werken Nikolaj Gogols" zu lesen oder seine Studenten zu verblüffen mit der Frage nach der Farbe der Handtasche von Anna Karenina. Ich dachte mir, deutschunterrichtgeschädigt wie ich selber von der Schule her war: dieser große Sensualist ist vielleicht mein Vorbild! (Was nicht heißen soll, daß ich nun meinerseits die Absicht gehabt hätte, meine Studenten mit der Frage nach der Farbe der Handtasche von Effi Briest zu quälen, abgesehen davon, daß sich derartige Fragen ohnehin schon nach der ersten Stunde Unterricht in Japan wie von selbst erübrigten ...)

Heute, zehn Jahre später, muß ich zu meiner eventuellen Schande gestehen, daß ich noch immer gewisse Probleme habe, meinen hiesigen Job, so sehr ich ihn liebe, für voll zu nehmen. Das mag an dieser seltsamen Mischung liegen aus fachlicher Unter- und kommunikativer Überforderung. Das mag damit zu tun haben, dass der Idealismus, den der Literaturunterricht im Grunde erfordert, von dem Zynismus untergraben wird, der eben im Umgang mit der Literatur entsteht. Und das mag auch an gewissen örtlichen Verhältnissen, Gepflogenheiten, Ritualen liegen, an unserer "Operettenfakultät", die aber auf alle Fälle eines vermittelt: eine heimelige Nestwärme. Dieser Tage sprang mir in der englischsprachigen Tageszeitung (die bei uns im "Gaijin-Ghetto" jeder liest und jeder haßt) der Titel eines neu erschienenen Buches ins Auge, der auf ironische Weise auf meine hiesige Existenz - und vielleicht die Lektorentätigkeit in Japan überhaupt - zu passen schien: How to succeed in business without really trying.

Anyway. Die Shinshu-Uni ist gut zu ihren Lektoren. Nicht nur bietet sie ihnen ein Gehalt, das höher ist als das der Abgeordneten im Bayerischen Landtag (der Vergleich hinkt), nein, sie bietet ihnen auch gleich ein ganzes Haus mit Garten zum Bewohnen an - sehr im Unterschied zu den bedauernswürdigen japanischen Kollegen, die nebenan in siloartigen, mietskasernenmäßigen Betonbunkern ihr trauriges akademisches Dasein fristen, in die man nach abendländischem Ermessen nicht einmal ein Kaninchen sperren würde. So habe ich in diesem engsten Land der Welt zehn Jahre lang den durch nichts zu rechtfertigenden Luxus genossen, als unverheirateter Single mit Katze fünf Zimmer auf zwei Etagen, zuzüglich Treppenhaus, Balkon und Garten zur alleinigen Verfügung zu haben. Das Kindergeschrei kam immer von nebenan, wo der amerikanische Lektor, ein Mann aus New York, Nachfahre russischer Juden, mit seiner thailändischen Frau lebt und auf gleichem Raum wie ich seine interkulturellen Töchter großzieht, deren "perapera Nihongo" er beim besten Willen nicht versteht ...

Natürlich hat jeder seine eigene höchst persönliche Art und Weise mit der "sozialen Fremde" umzugehen, in die es ihn verschlagen hat. Ich z. B. habe in meinem Matsumotoer Jahrzehnt sowohl in der Tennis- als auch in der Fußballmannschaft unseres Instituts allwöchentlich die Gelegenheit gesucht und gefunden, "die Sau rauszulassen" (was stark sozialisierend wirkt). Vor allem das Fußballtrikot mit der Rückennummer 11 in den Farben des AC Milan (ich war der etatmäßige Rechtsaußen unserer Mannschaft, der einzige Gaijin der Liga und hatte als solcher Maskottchenstatus) hat nachgerade mystischen Charakter angenommen, und ich hänge es jetzt nicht ohne Wehmut in den Schrank zurück. Aber auch die sportlichen Entlastungen vom Marionettismus des japanischen Alltagslebens waren zuweilen von einer gewissen alles durchdringenden marionettenhaften Regelmäßigkeit.

Es gibt ein Grundgesetz in diesem Hochtal, das läßt sich so vielleicht verallgemeinernd formulieren, es gilt für alle hier Lebenden und lautet: du kannst der Kleinbürgerlichkeit nicht entkommen! - dein Selbstverständnis mag vorher noch so aufgeklärt-urban gewesen sein, es zerbröselt in der Idylle der "heilen Welt", im Pittoresken der japanischen Stadt, im kategorischen Imperativ des tagtäglichen Funktionierens.

Apropos Urbanität: in den letzten Jahren hat sich in Matsumoto eine städtebauliche Revolution ereignet. Ein Großteil der Innenstadt, ganze Straßenzeilen und Viertel wurden komplett abgerissen und binnen kürzestem - auf überraschend geschmackvolle und gelungene Weise - wieder aufgebaut. Eine solche Metamorphose, wie sie hier stadtplanerisch stattgefunden hat, gibt es m. E. in Japan sonst nur nach größeren Erdbeben. Der Wechsel, der den Japanern oft genug Selbstzweck zu sein scheint, ist hier auf eine nicht für möglich gehaltene (Ausnahms-)Weise geglückt. Natürlich wie gewohnt volldampf-fortschrittsmäßig voraus, aber gleichzeitig nicht untraditionalistisch an sowohl lokalen wie euro-amerikanischen Vorbildern orientiert. (Sogar der Shinshu-Uni ist plötzlich eingefallen, daß ihre einstmals häßlichen Betonfassaden offenbar nicht mehr zeitgemäß sind, und sie hat sie mit augenfreundlicheren Backsteinwänden camoufliert.)

Das durchweg freundlicher gewordene Ambiente macht einem den Abschied naturgemäß nicht leichter. Die anstehenden sobetsukais gilt es durchzustehen. Sentimentalität gilt es nicht aufkommen zu lassen. Dem Sake gilt es zu widerstehen. Ganz einfach wird es jedoch nicht sein, den Ort zu verlassen, der einem "Asyl" geboten hat für lange Zeit.

Frank Schwamborn

Leserbrief

Betr.: Artikel "Libe vile sein" im Lektoren-Rundbrief Nr. 16, Dezember 2001

"Leider komme ich nicht darum herum, in diesem Jahr noch eine Verärgerung loszuwerden, die mich sehr, sehr bedrückt. Das betrifft den Artikel von Till Weber im Dezember-Lektorenrundbrief. Diese verunglimpfende Darstellung eines ernsten Problems tut der ganzen Sache gar nicht wohl. Stalker und sekuhara sind verdammt gefährliche Dinge, und seit ich in einen Fall von stalker nähere Einsicht habe, finde ich, dass Tills "onkelhafte" (mir fällt kein besseres Wort ein) Darstellung einem Hohngelächter an die Leute gleicht, die sich mit der Ohnmacht universitärer Komitees und der Polizei herumschlagen müssen. Denn einen gut verlaufenden Normalfall scheint es nicht zu geben, schon gar nicht einen "erfreulichen Bewusstseinswandel", denn das eine setzt einen Überblick über die ganze Sache voraus, den ich nicht habe und ich bezweifle, ob der Verfasser des Artikels ihn besitzt. Tills Artikel ist abgesehen von einer schwer parfümierten persönlichen Odeur daher inhaltlich sehr bedenklich."

Bernd Clausen

Antwort auf den Leserbrief von Till Weber

Dem Autoren des Leserbriefs ist sicherlich aufgefallen, dass mein Artikel sehr persönlich gehalten war und an keiner Stelle den "ganz großen Überblick" zu suggerieren versuchte. An meiner Universität sind in letzter Zeit zwei ordentliche Professoren wegen sekuhara-Vergehen entlassen worden; das meinte ich z. B. mit "erfreulichem Bewusstseinswandel". Gefährlich ist die Sache in der Tat für uns alle - habe ich das irgendwo bestritten? Stalker-Unwesen hingegen war nicht Thema des Artikels. Natürlich wäre es schön gewesen, andere - ebenfalls persönliche oder abstraktere - Sichten des Problems speziell von Kolleginnen abdrucken zu können. Leider war die Begeisterung, dieses heiße Eisen anzufassen, so gering, dass ich mir bisher eine Absage und eine Bitte um ausgedehnte Bedenkzeit geholt habe. Übrigens wurde mein Artikel in einer anderen Zuschrift auch in völlig entgegengesetzter Richtung kritisiert. Der Tenor des Kollegen lautete, die "harmlose Liebeserklärung" einer Studentin zu dramatisieren wäre irgendwo unmännlich. Vielleicht hat Bernd ja doch Recht mit dem Bestreiten der Existenz eines "erfreulichen Bewußtseinswandels"?

Mit besten Grüßen, T.W.

 

Nachruf auf Prof. Dr. Jürgen Ziegler

Es war in der Mitte der achtziger Jahre, als Jürgen Ziegler im Rahmen des Professorenaustauschprogramms zwischen der Universität Duisburg und der Dokkyo-Universität zum ersten Mal nach Japan kam. Als dann eine ganze Generation von jungen Zeitprofessoren in Nordrhein-Westfalen vor die Tür gesetzt wurde, zog er eine Tätigkeit in Japan der im heimlichen Wunschland Frankreich vor. Bereits geknüpfte zarte Bande mögen die Entscheidung erleichtert haben. Ich durfte bei der Vermittlung auf ein Lektorat an der Staatlichen Universität Fukushima behilflich sein, wo er schließlich über 13 Jahre tätig sein sollte. Hier in der japanischen Provinz schuf sich der studierte Musikwissenschaftler und Germanist, der über das literaturwissenschaftliche Thema "Subjektivität und Form" promovierte und mit einer linguistischen Arbeit habilitierte, eine beschauliche private Insel. Er und seine Frau Mari waren großartige Gastgeber, der Hausherr ein Fünf-Sterne-Koch, der das köstlichste Stück Wildbret aufzutreiben und zuzubereiten verstand und erlesene Weine kredenzte. Herrliche Abende und Ausflüge in nahe gelegene onsen haben wir den Zieglers zu verdanken. Über ein Thema wurde im Laufe der Jahre immer weniger gesprochen: Seine Arbeit an der Universität. Ich bin nicht sicher, ob seine Studenten und Kollegen immer gewusst und gewürdigt haben, dass sie einen Lehrer und Wissenschaftler zu Gast hatten, der mit seiner umfassenden Bildung einen auch an deutschen Hochschulen selten gewordenen Professorentypus verkörperte. Aber seinen Einsatz für die ihn anvertrauten Studenten haben sie sicher bemerkt, so wie ich im DAAD-Büro registrierte, wie er mit Regelmäßigkeit jedes Jahr seine Beschwerden über die zu geringe Anzahl von Kalendern, die die Deutsche Botschaft ihm zur Verteilung an die Studenten geschickt hatte, vortrug.

Den Lebensabend wollte er mit seiner Frau im Häuschen am Main verbringen. Es war ihm nicht vergönnt, am 3.12.2001 ist Jürgen Ziegler im Alter von sechzig Jahren verstorben. Das war viel zu früh, Jürgen. Wir wollten doch noch ein Glas Wein zusammen trinken.

Dir, Mari, wünschen wir Zuversicht und Kraft in deiner Trauer. Wir werden ihn nicht vergessen, unseren Freund und Kollegen.

Peter Richter, Keio-Universität

 

Mit einem deutschen Spielfilm in die WM - "Fußball ist unser Leben"

Produktion 1999/2000, 97 min.; Regie: Tomy Wigand; mit Uwe Ochsenknecht, Ralf Richter u.a.; Video (auch NTSC deutsch ohne Untertitel); erhältlich bei Internationes für 6,- € einschl. Porto.

Wie viele echte Fußball-Spielfilme gibt es eigentlich? Sicherlich weniger als Baseball-Dramen - das gilt natürlich für Hollywood, aber auch im europäischen Film wurde das Thema eher stiefmütterlich behandelt. Warum eigentlich? Die Dramatik ist programmiert und wenn man einmal die Fans und ihr Milieu ins Visier nimmt, ist nicht nur Raum für intensive gesellschaftliche Studien, sondern auch für eine knackige Komödie. Genau diese beiden Aspekte bietet Tomy Wiegands Film "Fußball ist unser Leben".

Im Mittelpunkt steht eine Gruppe eingefleischter Fans des FC Schalke 04 in Gelsenkirchen, die den (fiktiven) argentinischen Star der Mannschaft, Dios, vergöttert. Eines Tages müssen die Fans entdecken, dass ihr Liebling kokst und sich einen Dreck um den heiß geliebten Verein schert. Mehr durch Zufall als geplant landet Dios im Keller des Oberfans Hans Pollak (mitreißend gespielt von Uwe Ochsenknecht) und man lässt ihn nicht wieder gehen (die Polizei nennt das "Kidnapping"). Hans und seine Freunde versuchen, den zynischen Star wieder fit zu machen, mit völlig untauglichen Mitteln, aber mit dem Herz am rechten Fleck, und das zählt am Ende. Vorher aber geht Hans durch den Zerfall seiner Ehe, der Beziehung zum Sohn, den Herztod der Mutter u.v.a.m. Eine Komödie? Ja, aber eine, die mitten im Leben wurzelt und daraus ihr völlig authentisch anmutendes Potenzial an Absurdität zieht. Ich wünsche Ihnen und Ihren Studierenden viel Freude mit diesem Film!

Ob das japanische Studierende und Deutschlernende interessiert? Meiner Erfahrung nach sehr, denn dieser deutsche Film ist durch die gute Entsprechung von Wort und Handlung, die klare Handlungsabfolge und nachvollziehbare Filmsprache sowie das insgesamt gut zu verstehende Deutsch auch schon fur Lernende im zweiten Jahr in didaktisierter Form geniesbar. Die vorliegende Didaktisierung ist fur eine solche Gruppe gedacht; sie besteht hauptsächlich aus Aufgaben zum einfachen Hörverstandnis und kreativen Aufgaben ("Geben Sie der Hauptperson einen guten Rat!"), die zum Eindenken in die Handlung auffordern. Die grundlegende Arbeitsform ist ein Wechsel zwischen Partnerarbeit und Plenum. Der Film wird an den angegebenen Stellen angehalten (die Angaben beziehen sich auf die Inter-Nationes-Fassung und können je nach Videogerat variieren) und mit verständnissichernden und antizipierenden Aufgaben bearbeitet, ggf. auch szenenweise wiederholt. Um den Film im Unterricht sehen und effektiv bearbeiten zu konnen, mussen Sie die zwei- bis dreifache Dauer des Filmes einplanen. Natürlich kann man den Film dazu auf mehrere Sitzungen verteilen und ihn etwa zum Hauptstuck eines besonderen Fußball-Seminars machen.

Hier klicken, um das Abeitsblatt zum Film als PDF-Datei runterzuladen (69 Kb).

T.W. (weber@ll.u-ryukyu.ac.jp)

 

Hug, Stefan: "Universalgrammatik und Sprachwissen. Ein universalgrammatischer Ansatz für den Sprachunterricht", in: Niigata daigaku gengo bunka kenkyû Nr. 7, Dez. 2001, S. 97-129

Gellert, Anne: "Ein deutsch-deutsches Lernwörterbuch auf der Grundlage des (überarbeiteten) Zertifikats Deutsch - und wie man damit arbeiten kann". In: Häcki Buhofer, Annelies; Dur co, Peter (Hgg.): Wortschatz: Aneignung und Unterricht. IDT Publikation 2001. http://www.sprachwissenschaft.ch/IDT2001

In Kürze erscheint der Band:

Wannagat, Ulrich; Gerbig, Jürgen (Hgg.): Deutsch als zweite Fremdsprache in Ostasien - neue Perspektiven (Arbeiten zur angewandten Linguistik, Bd. 2), Tübingen: Stauffenburg, 2002
mit folgenden Beiträgen aus Japan:

 

Kurz Informiert

Mehr als dreihundert Sommerkurse für ausländische Studierende werden dieses Jahr von deutschen Hochschulen angeboten. Zahlenmäßig überwiegen dabei Kurse für Deutsch oder Landeskunde, doch das Spektrum der Themen reicht von Architektur und Hydrogeologie über Latein bis zu Verhandlungs- und Präsentationstraining. Verzeichnet sind alle diese Kurse in zwei DAAD-Broschüren: "Sommerkurse in Deutschland 2002 - Sprache, Literatur, Landeskunde" und "Sommerkurse in Deutschland 2002 - Naturwissenschaft, Wirtschaft, Technik, Politik, Recht, Geschichte, Philosophie, Kunst, Musik, Tanz". Beide Veröffentlichungen sind im DAAD-Büro erhältlich oder werden auf Anfrage zugeschickt (adressierter Rückumschlag DIN A 5; Porto für ein Exemplar: 240 Yen, zwei Ex.: 310 Yen, jedes weitere 50 Yen zusätzlich; bitte angeben, welche der beiden Broschüren gewünscht wird).

Jährlich im Februar gibt der DAAD bei Bertelsmann auch den umfangreichen Band "Sprachkurse an Hochschulen in Europa" heraus. Hierin finden sich detaillierte Informationen zu Angeboten in 29 (!) europäischen Ländern während des ganzen Jahres - und zwar nicht nur für Studierende, sondern ebenso für andere Interessierte. Das aktuelle Verzeichnis kann direkt beim Verlag bestellt werden (service@wbv.de; Preis: 14, 90 €).

Wer keinen Sprachkurs machen, sondern lieber praktische Erfahrungen in Deutschland sammeln möchte, kann sich um einen Praktikumsplatz bewerben. Die Japanisch-Deutschen Gesellschaften Tokyo und Tochigi vermitteln japanischen Studierenden einen vierwöchigen Aufenthalt (davon drei Wochen Praktikum) im September, der allerdings selbst finanziert werden muss (lediglich die Unterkunft bei deutschen Gastfamilien ist frei). Bewerbungsschluss ist der 20. April 2002; eingereicht werden muss u.a. ein "Short Essay" auf Japanisch. Nähere Informationen bei der JDG Tochigi, Frau Shizuko Hanawa oder Herrn Teruo Oshima (Tel. 028-648-2111, Fax 028-649-1010, E-Mail: tnitidoku@tkc.co.jp).

Japanischsprachige Informationen über Deutschland gibt es im Internet genug, zum Beispiel auf den Homepages der in Japan vertretenen deutschen Organisationen. Doch wie kommt man bis dorthin, wenn man eben noch nicht informiert ist? Seit Jahresbeginn kann diese Frage einfach beantwortet werden: mit http://www.doitsu.com (und wer auch diese Adresse nicht kennt, erhält sie etwa mit Hilfe der Suchmaschine google als ersten Treffer für den Begriff "doitsu"). Hinter doitsu.com verbirgt sich ein Internetportal, ein virtuelles "deutsches Haus" auf Japanisch. Zwölf "Etagen" enthalten jeweils unter einem Stichwort (z. B. Regierungsorganisationen, Kultur, Wissenschaft, Sport, News) Links zu den entsprechenden Institutionen.

Eine Abwechslung für den Landeskunde- oder Geschichtsunterricht: Das Tokyoter Büro der Deutschen Zentrale für Tourismus bietet Power Point-Präsentationen und Vorträge über Deutschland (auf Japanisch oder Deutsch) an Universitäten an, zunächst im Großraum Kanto. Dabei muss keinesfalls nur Tourismus im Mittelpunkt stehen: Thema kann z. B. "Geschichte und Kultur" sein, "Mittelalter", "Berlin gestern und heute", "Umwelt", "Essen und Trinken". Individuell konzipierte Vorträge sind nach Absprache möglich. Unabhängig davon verschickt das Büro auch Deutschlandkarten und anderes Informationsmaterial. Kontaktperson ist Frau Yuki Kawamura (yuki.kawamura@d-z-t.com; http://www.germany-tourism.de).

Landeskunde-online ist ein Internetprojekt von Goethe-Institut Inter Nationes e.V., das, so der Werbetext, "weltweit monatlich über 300.000 DaF-Lehrer und -Lerner nutzen." Unter der Adresse http://www.inter-nationes.de/d/schulen/laku/landkuninfo.html finden sich, nach Themen geordnet, mehrere Hundert meist gekürzte Zeitungsartikel mit Hintergrundinformationen, Vokabelerläuterungen sowie didaktischer Bearbeitung (Übungen, Lösungen, weiterführende Links). Die Texte liegen jeweils in zwei Versionen (html-Datei und Word-Textdatei) vor und können für eigene Änderungen oder zur Weiterverwendung als Kopiervorlage heruntergeladen werden. Für Anfänger/innen sind leider nur sehr wenige der Texte geeignet, und manches ist nicht mehr ganz aktuell ("Das Jahr-2000-Problem"). Trotzdem eine Fundgrube für den Unterricht, die darüber hinaus regelmäßig um neue Texte erweitert wird.

Deutsch unterrichten weltweit heißt das neue (und in dieser Form vermutlich erste) "Handbuch für alle, die im Ausland Deutsch unterrichten wollen". Trotz der im Untertitel implizierten Adressatengruppe enthält der in der Bertelsmann-Reihe "Beruf" erschienene Band eine Fülle von Informationen auch für bereits im Ausland tätige LektorInnen. So findet sich neben einer Übersicht über Ausbildungsgänge im DaF-Bereich und dem umfangreichen Kapitel "Wege ins Ausland", in dem Rahmenbedingungen und Programme vorgestellt werden, auch eine Positionsbestimmung der "deutschen Sprache in der Welt" sowie ein kommentiertes Verzeichnis der Mittlerorganisationen, Verbände und Fachzeitschriften der deutschsprachigen Länder. Darüber hinaus gibt es Hinweise zur Unterrichtspraxis und zur Beschaffung von Lehrmaterial im Ausland. Zahlreiche Zitate (auch aus "An japanischen Hochschulen lehren") und Erfahrungsberichte ergänzen die Ausführungen im locker geschriebenen Text und führen zur seltenen Spezies eines Nachschlagewerks zum Schmökern. (Dagmar Giersberg: Deutsch unterrichten weltweit. Ein Handbuch für alle, die im Ausland Deutsch unterrichten wollen. Bielefeld: Bertelsmann 2002. 232 S., 14,90 €.)

M. D.-T.

Querpass: Fußball-Kultur Kulturwissenschaftliche Konferenz am Goethe-Institut in Seoul vom 21. - 23.05.2002. Das Thema Fußball wird aus der Perspektive verschiedener Disziplinen beleuchtet, unter anderem Sportgeschichte, Philosophie, Literatur- und Medienwissenschaft. Im Begleitprogramm ist eine Ausstellung zum Fußball in Deutschland und eine Präsentation von Thomas Brussigs Fußball-Monolog "Leben bis Männer". Interessenten wenden sich bitte an Thomas Schwarz: paros@kmu.ac.kr

Termine 2002

13. 4.
DAAD-Fortbildungstag zum Thema "Studienberatung" in Tokyo
21. - 23.5.
Fußballkonferenz "Querpass" am Goethe-Institut Seoul/Korea
25. 5.
Fußball-Symposium "Der globale Kick", Gemeinschaftsveranstaltung von Goethe-Institut und DESK, im Deutschen Kulturzentrum (OAG-Haus) Tokyo
30. 5. - 1. 6. 30.
Jahrestagung Deutsch als Fremdsprache in München
31. 5.
Großes Lektorentreffen in Tokyo
1./2. 6.
Frühjahrstagung der JGG an der Dokkyo Universität/Saitama-ken
1. 7. DAAD-Veranstaltung: Präsentation des Studien- und Forschungsstandortes Deutschland, Kyoto Universität
3. 7. DAAD-Veranstaltung zur Eröffnung von DESK (Deutschland- und Europastudien in Komaba), Tokyo Universität, Komaba Campus
18. - 24. 8. Asiatische Germanistentagung, Beijing/China
27. - 30. 8. 30. Linguistenseminar der JGG in Kyoto zum Thema "Optimale Syntax des Deutschen" Gastdozent: Prof. Dr. Gisbert Fanselow, Universität Potsdam
28. 9. Herbst-Lektorentreffen an der Niigata Universität
28./29. 9. Herbsttagung der JGG an der Niigata Universität

Die Redaktion

Für den Lektorenrundbrief verantwortlich sind:
Anne Gellert (A.G.), Mechthild Duppel-Takayama (M.D.-T.), Ralph Degen (R.D.), Stefan Hug (S.H.),
Frank Nitsche-Robinson (F.N.-R.) und Till Weber (T.W.)


Übrigens: Der Lektorenrundbrief ist uber das DAAD-Büro in Tokyo zu bekommen.
DAAD-Außenstelle Tokyo
Akasaka 7 - 5 - 56, Minato-ku, Tokyo 107-0052
Tel: (03) 3582 - 5962
Fax: (03) 3582 - 5554
Email: daad-lekt@gmd.co.jp